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Erinnerungsgarten

Erinnerungsgarten "Alt-Brand"




Der im Jahr 2006 neu geschaffene Erinnerungsgarten "Alt-Brand" wurde aufgrund des besonderen Konzeptes als Erlebnisgarten auch für desorientierte Bewohner von der Stiftung des Landes Nordrhein-Westfalen für Wohlfahrtspflege und der Stadt Aachen gefördert.

Die Gesamtstruktur des Gartens spiegelt den Aachener Ort Brand mit den Ortsteilen Freund und Niederforstbach wider. Eine große mit Teakholz-Möbeln ausgestattete Terrasse wird als "Brander Markt" bezeichnet, auf dem natürlich auch der Brander Stier nicht fehlt. Ein weiterer Platz mit Sitzgelegenheiten stellt den Ortsteil Niederforstbach dar. In ihm hat die Marienstatue des ehemaligen Klosters Platz und wird so auch zu einem Ort des Gebetes und der Gedenkens. Der Ortsteil Freund mit einer weiteren Terrasse liegt in der Nähe des Kindergartens mit Nutzung der vorhanden Pergola und des Gartenhauses. Die einzelnen Ortsteile verbindet ein warmtonig gepflasterter Rundweg mit entsprechenden Ortsbezeichnungen und Straßenschildern. In der Mitte des Gartens befindet sich eine Brunnenanlage, die den "Goertzbrunn" darstellt. Dieser Brunnen dient dem optischen und akustischen Anreiz sowie zur Beruhigung und Entspannung. Auch Rollstuhlfahrer können nahe heranfahren und den Wasserlauf und die Steine berühren.

Der Garten wird durch die Bepflanzung untergliedert und bietet so Sitznischen und Ruhezonen. Die Sitzgelegenheiten sind als windgeschützte Sonnen-, Halbschatten- und Schattenplätze angelegt. Es werden altvertraute Pflanzen verwendet, die den Bewohnern aus ihren eigenen Gärten bekannt sind, z.B. Gewürzkräuter und Stauden, Obstgewächse und Rosen. Zur Anregung des Riechsinns werden duftende – aber ausschließlich ungiftige – Pflanzen eingesetzt, zum optischen Anreiz jahreszeitlich wechselnd blühende Pflanzen. Weitere optische Stimulation erhalten die Bewohner durch ein Windspiel, Skulpturen, ein Vogelhaus etc. Akustische Reize werden u.a. durch ein Klangspiel gegeben; Pflanzen, Steine, und Skulpturen bieten taktile Reize. Vier Hochbeete, die auch für Rollstuhlfahrer gut zu erreichen sind, dienen mit ihren Kräuter-, Stauden- und Obstbeeten als kleiner Nutzgarten.

Der gesamte Garten ist ein "geschützter Bereich", um auch desorientierten Bewohnern eine selbständige Nutzung zu ermöglichen. Dazu werden die umgebenden Zäune durch die Bepflanzung optisch kaschiert. Durch ein Gartentor besteht eine Durchgangsmöglichkeit zum angrenzenden Kindergarten, um generationsübergreifende Projekte einfacher zu gestalten.



 
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