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Ganzheitliche Pflege und Betreuung
Die Übernahme der ganzheitlichen Pflege eines älter gewordenen, pflege- und hilfsbedürftigen Menschen mit all seinen Gewohnheiten und Vorlieben ist eine verantwortungsvolle und schöne Aufgabe. Pflege lebt von einer gestalteten Beziehung - zwischen dem Bewohner, seinem persönlichen Umfeld, anderen Bewohnern, sowie Mitarbeitern. Nur im Wahrnehmen des Anderen mit seinen Bedürfnissen, Wünschen und Stärken, aber auch Schwächen und im Zulassen seiner Individualität kann diese Pflege gelingen.
Wir betrachten den Menschen in all seinen Dimensionen mit Körper, Geist, Seele und sozialem Umfeld. Jeder Mensch wird als gereifte und eigenständige Persönlichkeit mit individuellem Lebensweg geachtet. Dabei orientieren wir uns an dem Pflegemodell der Aktivitäten und Existenziellen Erfahrungen des täglichen Lebens (AEDL) von Prof. Monika Krohwinkel.
Wir fördern die Selbständigkeit und Selbstbestimmung des Menschen im Sinne einer aktivierenden Pflege. Die Eigenkräfte, Wünsche, Bedürfnisse und Interessen sind Ausgangspunkt unseres Handelns. Hierzu zählt auch die individuelle Beratung über Pflegehilfsmittel und die Möglichkeit der Rückkehr in die eigene Häuslichkeit.
Das Marienheim bietet einen Lebensraum an, in dem sich jeder sicher und geborgen fühlen kann.


Aktivierende Pflege auf dem Stand der Wissenschaft
Die Pflege hat sich in den letzten Jahrzehnten grundlegend gewandelt und stellt höhere Anforderungen an eine Professionalisierung. Heute wird der Planung und Steuerung des Pflegeprozesses und der damit verbundenen Dokumentation ein hoher Stellenwert beigemessen.
So wird der gesamte Pflegeverlauf nachvollziehbar und überprüfbar festgehalten. Gemeinsam mit dem Bewohner werden Maßnahmen geplant und danach zielgerichtet durchgeführt. Gesundheitsgefährdende Risiken können wir besser wahrnehmen und ihnen prophylaktisch begegnen. Außerdem können wir damit vermeiden, dass unsere Bewohner unter- bzw. überversorgt werden. Eine aktivierende Pflege hat zum Ziel, dass der Bewohner seine Ressourcen und Fähigkeiten erhält bzw. wiedererlangt. Die Grundlagen der Pflege werden bereits im Vorfeld der Heimaufnahme gelegt. Vor der Aufnahme findet ein Besuch zu Hause oder im Krankenhaus durch die Pflegedienst- oder Wohnbereichsleitung statt. Bei diesem Besuch steht das gegenseitige Kennenlernen im Mittelpunkt, um Ängste vor dem Heimaufenthalt zu vermindern. Außerdem erhalten wir im Erstgespräch viele wertvolle Informationen zur Einschätzung des Pflege- und Betreuungsbedarfs, sowie der Lebensgewohnheiten. Seine Erwartungen und Wünsche kann der Bewohner ebenso äußern wie Fragen zum Tagesablauf oder zu Angeboten. Da wir stadtteilorientiert arbeiten und dadurch viele Menschen aus Brand im Marienheim einziehen, treffen sich oftmals Bekannte nach vielen Jahren wieder, die sich zum Teil bereits auf der Schulbank kennen gelernt haben. Dann ist die Freude groß und der Einzug, der vorher mit Angst besetzt war, mit einem Mal nicht mehr ganz so schwer. Im Blick haben wir dabei auch die Angehörigen, die durch den Einzug der Ehegatten oder Eltern ins Pflegeheim seelisch belastet sind.
Wir motivieren die Bewohner zur Teilnahme an den Angeboten und Veranstaltungen innerhalb und außerhalb des Hauses. Da die physischen, psychischen und fachlichen Anforderungen an die Pflegekräfte stetig gestiegen sind, sind uns die ehrenamtlichen Mitarbeiter und Angehörigen bei ihrem wertvollen Dienst für unsere Bewohner eine großartige und willkommene Unterstützung.


Begleitung dementiell veränderter Menschen
Eine große Herausforderung stellt die gerontopsychiatrisch orientierte Pflege der an Demenz erkrankten Bewohner dar. Der stetig steigenden Anzahl dieser Bewohnergruppe begegnen wir durch ein ausgebautes Angebot an Betreuungsmaßnahmen und eine gute Zusammenarbeit mit den Angehörigen, die wichtige Hinweise aus der Lebensgeschichte geben können. Wir sorgen für eine orientierende und Vertrauen schaffende Umgebung, um den Menschen Sicherheit und Halt zu geben. Geborgenheit, Nähe und Zuwendung zu vermitteln ist uns wichtig, da die Gefühlswelt bis zum Lebensende völlig erhalten bleibt.


Würdevolle Pflege bis zum Lebensende
Unsere Pflege und Betreuung begleitet die Bewohner durch ihre letzte Lebensphase bis zum Sterben. Das Ende eines meist langen Lebens ist so individuell wie es das Leben vorher war, und wir sind erleichtert, wenn es nicht mit Leid und Schmerz verbunden ist. In vielen Fällen gelingt es, in Zusammenarbeit mit Ärzten und Angehörigen eine Einweisung ins Krankenhaus zu vermeiden. Der Prozess des Sterbens kann im Marienheim würdig begleitet werden. Viele Angehörige sind in den letzten Lebensstunden Tag und Nacht im Haus und begleiten dann zusammen mit den Pflegemitarbeitern ihre Lieben bis zum Tod.
Seelsorgliche oder psychologische Begleitung kann auf Wunsch vermittelt werden.
Seit 2012 kooperiert das Marienheim mit dem Hospizdienst „DaSein” der Malteser, der eine ehrenamtliche Sterbebegleitung durch geschulte Hospizhelfer ermöglicht, wenn dies durch die Sterbenden und ihre Angehörigen gewünscht wird.


„Auf gute Zusammenarbeit!”
Wir informieren Sie hiermit über die ärztliche, zahnärztliche Versorgung sowie die weiteren bestehenden Kooperationen.

Ärztliche Versorgung
Die Bewohner haben freie Arztwahl. Die ärztliche Versorgung durch Allgemeinmediziner, Internisten, Augenärzte, Urologen, Psychiater und Neurologen ist gesichert und kann jederzeit in Anspruch genommen werden. Allgemeinärzte aus Brand kommen regelmäßig zu Hausbesuchen in unsere Einrichtung.

Zahnärztliche Versorgung
Eine Begleitung zu den örtlichen Zahnarztpraxen kann in Absprache mit den Angehörigen organisiert werden.

Kooperation mit den Apotheken
Die Bewohner haben das Recht, eine Apotheke frei zu wählen. Es bestehen Kooperationsverträge mit örtlichen Apotheken, so dass eine Versorgung der Bewohner mit Arzneimitteln und apothekenpflichten Medizinprodukten jederzeit sichergestellt ist. Die Leistungen der Apotheken sind neben der Belieferung auch Beratung, Herstellung, sowie Überwachung der Vorräte im Heim. Auch außerhalb der Öffnungszeiten ist bei Bedarf die ordnungsgemäße Arzneimittelversorgung gewährleistet.

Weitere Kooperationen
Ein Kooperationsvertrag besteht mit dem Hospizdienst „DaSein” der Malteser in der Diözese Aachen. Dieser stellt sicher, dass Bewohner in Phasen schwerer Krankheit oder am Lebensende durch ehrenamtliche Menschen begleitet werden können.
Wir kooperieren mit Therapeuten (Physiotherapie, Logopädie, Medizinische Fußpflege), deren Wahl frei ist. Bei Bedarf stellen wir den Kontakt her.



 
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